SEO Tutorial: Teil 2 – Navigation und interne Struktur

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SEO Tutorial: Teil 2 – Navigation und interne Struktur

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Im ersten Teil des Tutorials (SEO Tutorial: Teil 1 – Domainname und Webhoster finden) wurde auf die Findung des Themas, Monetarisierungsart, Domainnamens und Webhosters eingegangen. Im zweiten Teil geht es nun um den Aufbau des Projektes, sprich, um die interne (Link)Struktur und Navigation.

Inhaltsverzeichnis:

Wie wähle ich die passende Struktur für mein Projekt?

Das kommt nun drauf an, um welche Art von Projekt es sich handelt. Wenn es eine große Webseite ist oder werden soll, mit vielen Unterseiten und Kategorien, ist die Gestaltung anders, als die einer kleinen Seite von z. B. „schwarzen Herrenschuhen für Hochzeiten“. Wichtig bei der Navigation ist, sie soll gut strukturiert, aussagekräftig und intuitiv sein, sprich für den Besucher leicht bedienbar und klar verständlich.

Begonnen kann bei der Strukturierung der Navigation damit, dass die obersten Begriffe verwendet werden und anschließend weiter verfeinert wird. Allerdings nicht zu tief in der Hauptnavigation, sondern dies kann dann über eine weitere Navigation in diesem Bereich geschehen. Ein Patentrezept für eine perfekte Navigationsstruktur gibt es leider nicht, sodass getestet und ausprobiert werden muss. Allerdings sollte bereits zu Beginn ausreichend Zeit für dieses Thema genommen werden, um die Navigation entsprechend zu gestalten. Hilfreich kann es sein, Beispielseiten zu erstellen und diese so zu gestalten, wie es später einmal sein soll.

Wichtig bei der Strukturierung der Navigation ist auch zu beachten, dass Google und andere Suchmaschinen die Message mitgeben, dass der User die unterste Seite mit möglichst wenig Klicks erreichen muss. Das ist je nach Größe der Seite mit 3 – 5 Klicks gemeint. Besonders bei komplexen Webseiten ist die Einhaltung dieser Richtlinie nicht einfach zu realisieren. Daher ist ein gutes Konzept besonders am Anfang wichtig. Spätere Änderungen können nicht nur Verwirrung stiften, sondern verursachen auch viel Aufwand, diese zu ändern und auf Fehler zu prüfen. Wenn einige Seiten anschließend einen 404 not found Error ausgeben, dann ist es nicht von Vorteil, da ansonsten die Rankings ggf. verloren gehen könnten.

 

Die interne Linkstruktur

Die interne Linkstruktur ist wichtig, damit den Suchmaschinen die wichtigeren Seiten präsentiert werden können. Sprich, wichtige Seiten werden öfters verlinkt und je öfter eine Seite verlinkt ist, desto wichtiger erscheint diese für die Suchmaschine. Außerdem sollte versucht werden, dieselbe Unterseite möglichst immer mit den gleichen Linktexten verlinkt zu werden. Denn wird die ein und dieselbe Unterseite mit unterschiedlichen Anchortexten verlinkt, kann das die Suchmaschine verwirren.

Natürlich kann es mal Abweichungen geben, weil es gerade passt, aber das sollte möglichst gering gehalten werden. Notfalls kann auch eine Sprungmarke, also ein Anker im Text gesetzt werden, damit man diesen verlinken kann, wenn es sich anbietet. Damit verlinkt man zwar auch auf die gleiche Seite, aber nicht auf das gleiche Linkziel.

Auch bei Bildern sollte man darauf achten, dass gleiche Bilder, die gleichen Namen und Überschriften haben, unterschiedliche Bilder sollen auch unterschiedliche Namen und Überschriften haben. Auch die Bezeichnung sollte ausgefüllt und entsprechend gleich, bzw. unterschiedlich sein.

Bei der internen Verlinkung sollte darauf geachtet werden, dass eigene interne Links nicht mit „nofollow“ versehen werden, denn das ist nicht sonderlich förderlich, wenn man gute Rankings erzielen möchte. Außerdem ist es ein negatives Signal für Google, dass der eigenen Seite nicht vertraut wird.

Sollen externe Links verwendet werden, dann sollten diese ggf. mit follow oder nofollow versehen werden. Nofollow sollte dann verwendet werden, wenn nicht sicher ist, ob die zitierte Quelle vertrauenswürdig ist, bzw. man nicht möchte, dass dieser gefolgt wird und somit der Linkjuice (Linkkraft) an diese weitergegeben wird.

Besonders bei Affiliatelinks sollte darauf geachtet werden, dass diese entsprechend gekennzeichnet werden. So ist dann die Verwendung des „nofollow“-Tags ganz hilfreich.

Auf die Anzahl der gesetzten Links sollte ebenfalls geachtet werden. Denn zu viele Links – besonders zu viele externe Links – machen nicht unbedingt einen guten Eindruck für die Suchmaschinen. Zu viele Verlinkungen können als „Linkschleuder“ abgewertet werden, was mit einer niedrigeren Qualität gleichzusetzen ist.

 

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